Diagnose Krebs-Was nun?

Hallo liebe Hundefreunde,

 

es hat einige Zeit gedauert bis ich mich stark genug fühlte für diesen Beitrag. Ich fange mal von vorne an:

Wie alles began

Tony hatte schon vor Weihnachten ein paar Probleme, alles wies auf einen sensiblen Magen hin. Wir befanden uns zu dieser Zeit in Californien und unsere Tierärztin dort hat einen eher spirituellen Ansatz. Sie untersuchte Tony kinesiologisch und verordnete ein paar Pflanzliche Mittel, wies allerdings darauf hin, das wir einen Bluttest und ein Lungen Röntgen Bild machen sollten. Ich war überrascht, als Tony nach 24 Stunden erheblich besser drauf war und nach 3 Tagen alles wie immer schien.

Tests beim Tierarzt

Wieder in Deutschland angekommen, marschierte ich direkt zum Haustierarzt und liess die Blutwerte überprüfen. Sie hörten Ihn ab und das Ergebnis, war, der Hund is top fit für 11 1/2 Jahre. Nur im Blut war der Langzeitzucker erhöht. Daraufhin begannen etliche Tests, mit eigentlich keinem Ergebnis. Er fing an extrem viel zu trinken, hatte aber keine Diabetes, dann wurde auf Cushing getestet, es gab jedoch nie einen Befund.

Letztendlich bin ich ende Januar wieder nach Kalifornien geflogen und Tony war im Flieger auch gut drauf ( er fliegt bei mir in der Kabine mit).

Zurück in LA

In LA wurde dann alles noch schlimmer, ich fuhr zu meiner Tierärztin, die Ihn testete und ganz starke Pilz-, Virus- und Bakterien Infektion diagnostizierte. Die Lunge gefiel Ihr nicht, er atmete schwer. Mit Antibiotika und pflanzlichen Mitteln ging ich nach Hause. Tony began das Futter zu verweigern und Freitag nacht fuhr ich in die Notaufnahme, da er so schwer atmete. Dort angekommen, war alles wieder normal und die Ärztin sagte es hat auch keinen Anschein auf Atemnot. Wir fuhren nach hause und beschlossen am nächsten Tag zu Röntgen.

Der Schock

Was soll ich sage, ich stand im Behandlungszimmer und meine kleine Tochter spielte mit den Büchern, als eine neue Ärztin das Bild an die Wand beamte und sagte, alles was sie hier sehen ist Krebs, die komplette Lunge ist voll mit Metastasen, er hat kaum Volumen zum atmen.

Ich kann nicht beschreiben, wie es sich anfühlte, da lag mein bester Freund am Boden, der mich 11 1/2 Jahre täglich begleitet hat und jemand sagt mir das wars…. Ich stellte wie programmiert alle Fragen, aber die Ärztin gab wenig Hoffnung, zu viele Tumore für eine OP und Chemo würde er wohlmöglich gar nicht überstehen. Ich bat Sie Ihm Kortison zu geben, um Ihm das atmen zu erleichtern. Sie hielt dies für überflüssig, aber injizierte Ihm ein Langzeit Steroid. Die Zeit bis die Injektion stattfand, war ich in diesem Raum, wie gelähmt. Meine Tochter hatte dies nicht mitbekommen und fragte mich gut gelaunt über all die Plastiken des Hundeskeletts aus. Ich versuchte mich zu beherrschen, aber es war doch kaum zu verbergen.

Ich zahlte wie in Trance und verliess mit Hund und Kind die Praxis. Draussen brach ich regelrecht unter Tränen zusammen, es war einfach nicht zu stoppen. Meine Tochter war schockiert und fragte was los sei, ich sagte: Tony ist sehr krank und wird nicht mehr lange bei uns sein!

Sie nahm mich in den Arm und sagte: Es wird alles gut Mama, er kann doch dann im Hundehimmel mit Minou (die Katze meiner Eltern) spielen. Meine Tochter ist 5 Jahre alt und hat offensichtlich mehr Kraft als ich…

Was nun?

Es kann sich jeder, der schon einmal sein geliebtes Tier verloren hat vorstellen, wie die nächsten Tage vergingen. Tony ging es dank dem Kortison etwas besser, also began ich mit Prednisolon und natürlich all seine Pflanzlichen Mittel gegen die Pilz und Virus Infektion. Ein weiterer Tierarzt aus der Praxis rief an und legte mir Nahe nicht zu lange zu warten, um Ihn zu erlösen, denn nach den Röntgen Bildern sieht es nicht gut aus.

Ich wollte es nicht wahrhaben, aber was soll man tun, das Leben ist nun mal endlich.

Die Wende

Tony fing langsam wieder an zu fressen und es schien als ob es Ihm etwas besser ging. Mir war nur wichtig seine letzten Tage, Wochen ? so schön wie möglich zu gestalten.

Doch es kam alles ganz anders…. Tony ging es täglich besser, er atmetet besser, er fing wieder an zu bellen er wollte raus laufen und frass wie nie zuvor. Natürlich ist vieles dem Kortison zuzuschreiben, aber irgendetwas war anders. Nach 2 Wochen war er so fit und aktiv wie schon seid 2 Jahren nicht mehr. Unser Termin bei unserer Tierärztin verlief auch völlig unerwartet.

Die Nachkontrolle

Sie konnte erstmal nicht glauben, das er noch am Leben war und dann auch noch so fit und aktiv… sie bat uns noch ein Röntgenbild zu machen, ich war skeptisch, was sollte sich in 2 Wochen verändert haben? Kinesiologisch war sein Magen, Niere und Leber in Top Form, nur ein Virus und Pilz schienen Ihm noch immer zu beschäftigen, aber auch die Lunge war viel besser. Wer noch nie Kinesiologisch untersucht wurde, mag denken, das ist Humbug, aber wenn dieser Stab aus reiner Energie bei bestimmten Punkten anfängt zu schwingen ist das keine Einbildung mehr. Die Tierärztin sagte Sie zahlt für das Röntgenbild, es ist ein Gefühl und Sie muss es sehen.

Das Wunder

Ihr könnt Euch denken, das ich gar nicht wusste was ich sagen sollte, wie sie mir die neuen Bilder zeigte…. die Lunge war zur Hälfte wieder klar, es waren zwar noch ca. 3 grosse Tumore zu erkennen, aber der Rest schien wie ausradiert. Dr. Jones war genauso überrascht, berichtete aber von mehreren Patienten die primäre Lungentumore hatten und geheilt wurden, mit Kräutern und Pflanzlichen Mitteln in Kombination mit Kortison. Sie verordnete Ihm auch eine OZON Kur und es gab neue Pflanzliche Stoffe. Jetzt auch ein Pilzsporen Präparat aus der chinesischen Medizin.

Tony ist seitdem täglich besser, er war sogar letzte Woche Sand Rodeln und scheint keine Probleme zu haben. Das Kortison haben wir auf eine sehr geringe Dosis runter geregelt.

Die Realität verschwindet nicht

Ich bin mir bewusst, das der Tag kommen wird, an dem es Ihm wieder schlechter geht und ich Ihn gehen lassen muss, aber es tut einfach so gut Ihn so glücklich zu sehen, so voller Leben. Wir geniessen jede Minute mit Ihm und sind dankbar, das uns noch einmal soviel Zeit geschenkt wurde. Wer weiss, vielleicht haben wir noch einen Sommer mit Ihm.

Ich muss zugeben, dass ich es auch verdränge, das er Krebs hat und ich mich daher auch gescheut habe, diesen Beitrag zu schreiben… aber ich weiss nun so genau wie sich soviel Tierbesitzer fühlen, wenn es heisst Diagnose Krebs.

Man will alles tun, um dem Tier zu helfen und es noch länger bei sich zu behalten. Wäre es Tony nicht soviel besser gegangen, wann hätte ich den Punkt gefunden Ihn gehen zu lassen. Auch jetzt kommen mir die Tränen, wenn ich daran denke, aber eins habe ich mir geschworen, er soll nicht leiden! Ich möchte Ihn so glücklich in Erinnerung behalten und Ihm seine Würde lassen. Es wird sich zeigen, ob ich es schaffe und viele von Euch wissen bestimmt wie schwer es ist den Zeitpunkt zu finden. Doch eine gute Freundin sagte zu mir, er wird es Dir zeigen.

Heaven can wait!

Aus gegebenen Anlass arbeiten wir an einem pflanzlichen Ergänzungsfuttermittel, welches bei Tony wunder bewirkt hat, in der Hoffnung noch ganz vielen Hunden den Lebensabend zu verlängern: Heaven can wait!

 

Eure Anja & Tony